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The Art of Gottfried Helnwein and the Comic Culture
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Ein Leben für Entenhausen

Die Donald-Duck-Familie und ihr Zeichner Carl Barks – 51 Hefte mit seinen Comic-Strips geplant

Kölner Stadt-Anzeiger
1.1.92
Petra Pluwatsch

Fanpost? Das konnte nur ein blöder Witz von Freund Bob sein. Disney-Zeichner Carl Barks, bis dahin nicht eben verwöhnt durch Lob und Zuspruch, las den Brief eines gewissen John Spicer “mit sehr viel Vorsicht”.  Voller Begeisterung schwärmte der junge Mensch darin von der Sippe der entensterzigen Ducks und beteuerte, “wie sehr er meine Geschichten mag”. Noch mehr als 30 Jahre später erinnert sich Barks mit einer einiger Verwunderung an den Brief des findigen Donald-Duck-Enthusiasten aus Carmel, dem es 1959 gelungen war, die Identität eines Mannes aufzudecken, der in der Comic-Szene fast zwei Jahrzehnte lang nur als Walt Disneys “guter Zeichner” oder “the duck man”, der “Entenmann”, bekannt war.
Der Architekt von Entenhausen

Westfälische Rundschau
19.3.94
Walter Bau

Für den Comic-Fachmann und Künstler Gottfried Helnwein, der im Hannoveraner Wilhelm-Busch-Museum zu ehren von Barks eine Ausstellung mit 164 Exponaten des Zeichners organisierte, steht der Amerikaner als Künstler “in einer Reihe mit Leonardo da Vinci und Michelangelo”. Und den Comic sieht er als “bedeutendste Kunst des Jahrhunderts”.

Glaubt man Helnwein (“Mein Leben ist eine einzige Suche nach dem Gral von Entenhausen”), stünde Donald Duck in einer Reihe mit Mona Lisa.  Tatsache ist, daß Donald in Deutschland weitaus beliebter ist als in seiner amerikanischen Heimat. “In den USA liebt man die starken Helden wie Superman oder Batman”, weiß Helnwein, “die looser, die Verlierer, stehen hintenan.” Gerade das Menschliche aber ist es, was den tapsigen Erpel bei seinen deutschen Lesern so beliebt macht. Donald ist alles und vom allem das Gegenteil: lieb und verschlagen, heldenhaft und feige, himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Eine Figur voller Widersprüche eben, eine Ente wie du und ich. Helnwein: “Der Leser erkennt sich in der figure des Donald Duck ständig wieder.”
Comics als Kunst des 20. Jahrhunderts – Gottfried Helnwein faszinieren die bunten Bilder: Plötzlich war ich in Entenhausen

Rhein-Zeitung
17. März 1994
Michael Stoll

Koblenz. Ein leibhaftiger, ein echter, ein international bekannter Künstler kam nach Koblenz zum Diskutieren. Da mußten die Veranstalter (Freunde der Volkshochschule) einfach noch Stühle im vollbesetzen Haus Metternich dazustellen. Die Mühe lohnte sich, denn Gottfried Helnwein, der hochgelobte Provokateur und Tabubrecher, sorgte für einen kurzweiligen und informativen Abend.
Entenhausen ist überall oder: die Welt der Ducks

Das Werk des Disney-Zeichners Carl Barks in Hannover – Abschied vom Federvieh

Stuttgarter Zeitung
16.3.94
Jürgen Schmidt-Missner

Er ist 1901 zur Welt gekommen und lebt seit Ewigkeiten irgendwo in den Bergen des US-Staates Oregon. Früher mußte er mit wöchentlich 125 Dollar auskommen, und heute, wo das Geld fließt, hat er keine Lust mehr zu arbeiten. Der Wiener Maler Gottfried Helnwein, der ihm nun eine ebenso liebvolle wie opulente Ausstellung organisiert hat, halt halt ihn für einen zweiten Picasso, der jahrzehntelang einem modernen Leonardo da Vinci gedient habe. Die Rede ist von Carl Barks, dem womöglich begnadetsten Comiczeichner, der jemals für Walt Disney gearbeitet hat.
Donald Duck wehrt ab: “Dieser Carl ist nie mein Vater!”

Bild + Funk
11.3.94
Unterhaltung

Seine Weltkarriere begann er 1934 als Tagedieb in dem Trickfilm “Die kluge, kleine Henne”. Es war die erste Kinorolle für Donald Duckm den cholerischen Enterich aus Disneys Fantasiereich Entenhausen. Seitdem geht es mit dem Watschel-Wüterich ständig comicmäßig bergauf.

“Von Donald Duck habe ich mehr gelernt als auf allen Schulen, auf denen ich war”, meint der berühmte Künstler Gottfried Helnwein. Als großes Dankeschön an sein allergrößtes Idol hat er deshalb jetzt das Prachtbuch “Wer ist Carl Barks” herausgebracht. Eine 300seitige, großformatige Fundgrube über das Leben von Donald Duck und über dessen Erfinder und “Vater” Carl Barks, einen der ganz großen Disney-Zeichner.
Ente gut – alles gut

Die berühmteste Ente der Welt, Donald Duck, wurde 60.  Ausstellung und Buch von Gottfried Helnwein

Berliner-Zeitung
15.3.94
Martin Frei

Die Augen sagen alles. Ob donald traurig ist oder verwirrt, verärgert oder fröhlich, mißtrauisch oder mißmutig – lest seine Seele in den Augen: “Die Stellung der Pupillen ist der Schlüssel zu den meisten Gefühlen”, schrieb Carl Barks in das “Model Sheet” von Donald Duck, die Gebrauchsanweisung für das Zeichnen der berühmtesten Ente der Welt (seine Comics sind weiter verbreitet als Coca-Cola!).

Carl der Große

Donald Ducks Ziehvater im Wilhelm-Busch-Museum Hannover

Hannoverische Allgemeine
14.3.94
Uta Gote

Unsere Leser, gewohnt, an dieser Stelle bedeutende Ausstellung bedeutender Leute gefeiert zu sehen, mögen es nicht für eine (Zeitungs-)Ente halten, wenn sie heute der Ehrung einer Ente und ihres Schöpfers beiwohnen. Jawohl, einer Ente, aber keiner gewöhnlichen. Einer, fast kann man sagen literarischen Ente, die es mit den Großen unter dem Geflügel, sei es dem Schwan der Leda oder den Gänsen des Capitols, wohl aufnehmen kann.
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