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The Art of Gottfried Helnwein and the Comic Culture
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Süddeutsche Zeitung, cover-story
Cruelty to an Animal

The Year in Mickey Mouse's 75th birthday

Orange County Weekly
Cover, Vol. 9 No. 17
8 January 2004
by Greg Stacy

In November, America celebrated the 75th birthday of Mickey Mouse. In his long history, the world's most famous rodent has not always lived up to his squeaky-clean image. As the following timeline makes clear, over the decades Mickey has been involved in a host of unsavory activities and turned up in all sorts of surprising and sometimes scandalous places. Mickey Mouse is a puzzle wrapped in an enigma wrapped in a pair of red shorts with yellow buttons...
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February 2003: Outside Ozzy Osbourne's Beverly Hills mansion, shock rocker Marilyn Manson and modernist Viennese artist Gottfried Helnwein premiere two paintings that will be used as the artwork for Mansons album The Golden Age of Grotesque. The creepy images depict a heavily made-up Manson wearing Mouseketeer ears.
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Comic Release: Negotiating Identity for a new Generation

Arthouse at the Jones Center, through Oct. 24

Austin Chronicle
15 October 2004
Wayne Alan Brenner


If you fondly recall the Gottfried Helnwein self-portrait used as the cover of a Scorpions album, then you'll likely enjoy the Disney-dropping message of the artist's mixed media work "American Prayer", and you'll probably even forgive the misspelling of his name on the nearby title card. After all, what evocation of comic-book history would be complete without a typo or two, and who's got time to read text, anyway, when there are such vibrantly graphic treasures as Michael Ray Charles' painting (Forever Free) Beware and the Reed Anderson/Daniel Davidson video "Macho Shogun" to enjoy looking at?

Interview mit Gottfried Helnwein

Evie Sullivan spricht mit dem Künstler über den Film "Bambi 2" und den Einfluss Walt Disneys auf die Kultur des 20. Jahrhunderts

NEWS
April 2006
by Evie Sullivan

NEWS: Sie haben auch den größten Respekt für Carl Barks, der die Duck-Familie für Disney gezeichnet hat. Welchen Einfluss hatten Donald Duck und die frühen Disney Figuren auf Ihr künstlerisches Schaffen?

HELNWEIN: Carl Barks ist meiner Meinung nach der wichtigste Comic Künstler. Für uns Kinder der Nachkriegs-generation war Barksens Donald ein Heiland. Wien war damals ein wirklich trostloser Ort, und in meinen frühen Kindheitstagen fühlte ich mich wie in einem schlechten Stummfilm, der noch dazu in Zeitlupe ablief.
- Und als ich eines Tages ein Micky Maus Heft öffnete, und zum ersten mal Entenhausener Boden betrat, war das wie der Eintritt in ein neues magisches Universum, das dreidimensional und farbig war, und eine unglaubliche Dynamik hatte.
Ich habe den Eindruck, dass es für viele meiner Generation ähnlich war: Für Manfred Deix und Elfriede Jellinek, die übrigens ein wunderbares Essay über Ahörnchen und Behörnchen geschrieben hat, oder HC Artmann, von dem die Bemekung stammt: "Der einzige Mensch der uns heute noch etwas zu sagen hat ist Donald Duck". Aber auch Robert Crumb, Steven Spielberg und George Lucas haben von Disney und Barks gelern.
Irgenwann, in den 80er Jahren, hatte ich beschlossen das Werk von Carl Barks ins Museum zu bringen, um den Leuten anhand von originalen Skizzen und Zeichnungen die Qualität dieser erstaunlichen Kunst vor Augen zu führen und ihm noch zu Lebzeiten die notwendige Würdigung zukommen zu lassen. - Es wurde eine Museums-Tour die durch 10 Museen führte.

Entenhausen - und die Folgen

arte-tv
www.arte-tv.com

Sendung vom 20 Dezember 2004

Eine merkwürdige Welt wie aus dem Nichts entstanden: Es gibt keine Eltern, keine Mann-Frau-Beziehungen. Nur Onkel, Tanten, Neffen und Nichten. Die Ducks: Eine Familien-Saga ohne Familie - das auf Dauer erfolg-reichste Disney-Produkt. Mehr noch als Micky Maus haben die Schnabelwesen den Erfolg des Unternehmens begründet.
MICKYMAUS UND SPIDERMAN

Eine Betrachtung über die Entwicklung des Comic-Markts

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Buchmesse 2002
4. September 1993
Andreas Platthaus

Der Versuch, die private Vorliebe für Triviales durch einen selbstgerechten Kunstanspruch zu adeln, ist allgemein verbreitet, doch nirgendwo so penetrant wie im Bereich der Comicsammler. Seit Jahren apostrophieren diverse Fachjournale und Comic-Buchhandlungen die Bilderhefte als "Neunte Kunst". Gottfried Helnwein nennt sie die einflußreichste Kunstströmung dieses Jahrhunderts, deren bedeutendste Protagonisten wie der amerikanische Zeichner Carl Barks in einem Atemzug mit Michelangelo zu nennen seien.

Donald Duck: Meer dan een Eend

Kunstenaar Gottfried Helnwein noemt Donald Duck de belangrijkste ontwikkeling uit de kunstgeschiedenis.

AVRO TV
Amsterdam
26. Dezember 2004
Regie en samenstelling: Wolter Braamhorst
Productie: Marijke Huijbregts

De Close Up documentaire ‘Donald Duck: Meer Dan een Eend’ onderzoekt het succes en de blijvende aantrekkingskracht van de wereldberoemde eend. Waarom is hij in Europa populairder dan in de Verenigde Staten? Wat is het geheim van de twee turven hoge antiheld? Waarom zijn zoveel kunstenaars dol op deze eend?
"Wie einer der grossen Meister der Renaissance

Der Österreichische Maler und Fotograf macht sich für die Anerkennung der Disneyschen
Schöpfung als Kunst stark.

Sonntagszeitung, Zürich
11. December 1994
Roger Anderegg

Helnwein, 46, ein Meister der Provokation, hält Walt Disney für so bedeutend wie Leonardo da Vinci und Rembrandt.
The Mickey Mouse Club

Surface Magazine
September/October 2003
James Montgomery

Helnwein: "He's an icon that everyone on the planet would know. He's become a corporate identity. You look at Manson as Mickey Mouse, and it's the American dream turned into a nightmare."

Helnwein-Schau “Face It” im Linzer Kunst-museum Lentos: Ein Altmeister großer Gefühle

Kronen Zeitung
Kultur
9. März 2006

“Meine Kunst beinhaltet all die Dinge, die mich entsetzen oder aufregen”, sagt Helnwein. Die “Wahnsinnstaten der unmittelbaren Vorfahren” hätten ihn, den Nachgeborenen, von Kindheit an schockiert. Erst die begegnung mit Walt Disneys “Entenhausen” – ein bunter Lichtblick in der bitteren Nachkriegszeit – hat Helnwein mit dem Leben etwas ausgesöhnt. Darum wies er auch Donald Duck in seiner Bildwelt eine wesentliche Rolle zu.

“Erst Entenhausen gab mir Sinn”

Schock-Künstler Gottfried Helnwein in Rundschau-Interview über Provokation und seinen großen Lehrmeister Donald Duck.

OÖ Rundschau
Musik & Kultur
9.3.06

LINZ / Mit provokativen, verstörenden Bildern wurde Gottfried Helnwein bekannt. Ab Freitag stellt der 57-Jährige erstmals seit 1985 wieder in Österreich aus – ausgerechnet im Linzer Lentos.

OÖ Rundschau: Sie haben einmal gesagt: “Ich habe von Donald Duck mehr über das Leben gelernt, als ich in allen Schulen, als in allen Schulen, in denen ich war”. Was denn?

Gottfried Helnwein: Das Füllhorn der Weisheiten, das Donald über mich ausgoss, ist so reichhaltig, dass es den Rahmen dieses Gespräches sprengen würde, darauf im Einzelnen einzugehen. Aber glauben Sie mir, erst Entenhausen hat meinem Leben Sinn gegeben.

"Mit Donald war es wirklich lustig"

GOTTFRIED HELNWEIN SPRICHT MIT CARL BARKS

Süddeutsche Zeitung
16. Oktober 1992
Magazin

Gottfried Helnwein trifft Carl Barks in Grants Pass in Oregon und spricht mit dem 91-jährigen Zeichner Carl Barks über sein Leben mit der berühmtesten Ente der Welt.

Helnwein: Wie würde Ihnen die Idee gefallen, Entenhausen eines Tages nachzubauen?

Barks: Wer kann schon sagen, wie Entenhausen wirklich aussieht?

Helnwein: Wenn man Ihre Arbeiten gründlich studiert, so stößt man auf eine Menge Hinweise. Den Geldspeicher zum Beispiel.

Barks: Der Geldspeicher ist wahrscheinlich das herausragende Gebäude in Entenhausen. Ich erinnere mich an eine Geschichte, die mit einem Panorama-Bild beginnt - Donald und seine Neffen blicken von einem Wolkenkratzer hinunter auf eine große geschäftige Stadt mit hohen, mächtigen Gebäuden, einem breiten Fluss und Dampfschiffen.

Helnwein: Ja - ich erinnere mich.

Barks: Aber das ist nicht das Entenhausen, an das sich die Leute erinnern sollten. Es müsste ein kleineres Entenhausen sein, in dem Daisys und Donalds Haus stehen, und ein paar Ecken weiter das Haus, in dem Gustav Gans (Gladstone Gander) lebt, und natürlich müsste es aber auch Daniel Düsentriebs Werkstatt geben.


zum Barks-Interview in Deutsch (translation)

zum englischen Original
Walt Disney's Micky Maus, 23 November '89

Ehapa Verlag, Stuttgart

(page 42):
"The new exhibition of Gottfried Helnwein is supposed to be phenomenal.
The critics are crazy about it!"

"Heard about it!   I'll have to see it, it's a must!"
Gespräch mit Gottfried Helnwein

David Baum spricht mit Gottfried Helnwein anlässlich seiner Ausstellung "FACE IT" im Lentos Museum in Linz

Der Wiener
17. February 2006
David Baum

Sie haben einmal gesagt, Sie hätten lieber einen Gott, der aussieht wie Donald Duck, als einen der aussieht wie Adolf Hitler. Sind das die beiden einzigen Alternativen für das Aussehen Gottes?

Dieses Zitat bezog sich auf die Fragwürdigkeit des aus der griechischen Klassik hergeleiteten Menschenbildes und meine Überlegungen zu den Mängeln der Schöpfung, vor allem in Bezug auf den Menschen, wo offensichtlich einiges in die Hose gegangen zu sein scheint.
Ich wurde damals zum Gottesbegriff befragt, und gab meiner Skepsis Ausdruck, sofern man von den Ebenbildern auf das Original schliessen müsste.
Meinem Herzen näher liegt da schon das neue Menschenbild der Visionäre Disney und Barks: Donald Duck.
Donald ist die Ankündigung und Ahnung einer neuen Zeit. Seine Form ist aus dem Idealen geometrischen Prinzip der Kugel, abgeleitet. Es gibt keine Ecken und Kanten, alles an Donald ist rund und weich und fließend. Und obwohl er eher an eine Ente erinnert, verkörpert er das ideal-Menschliche doch bei weitem mehr als seine unglückseligen Vorgänger.

Sind Sie sicher, dass Gott existiert?

Natürlich, - die Existenz Donalds steht ausser Zweifel.
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1 November 2003
Pittsburg Museum of Art
The Carnegie - Mellon Foundation
COMIC RELEASE
Negotiating Identity for a new Generation
museums-tour starting at the Pittsburg Museum of Art



31 January 2003
Tribune-Review
Pittsburgh
Kurt Shaw
Tribune-Review art critic
Artists explore the Development of the Cartoon Character and its Impact on Society
 

Gottfried Helnwein's "American Prayer"  is a large hyper-realistic painting of a boy kneeling in bedtime prayer to a large and looming Donald Duck. Clark says: "In many ways, this is the signature piece for this whole show, because it shows how cartoon imagery has entered our culture, our world, our daily life."

Although cartoons and caricatures have played an important role in Western culture since the Middle Ages, the development of the comic strip and comic books are a unique American phenomenon and has contributed significantly to American visual culture.

(excerpt)
30 May 2003
The Times-Picayune
Doug MacCash
Art critic

Fine Tooning

Austrian artist Gottfried Helnwein's huge photorealist painting of a Pinocchio-like half boy/half puppet praying to a levitating vision of Donald Duck is is fabulous -- Durer meets Disney.
American Prayer, by Gottfried Helnwein, Mixed Media on Canvas.
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